Portraitfoto von Jan Wagner. Fotograf: Alberto Novelli für die Villa Massiomo

© Villa Massimo/Alberto Novelli

Jan Wagner, geboren 1971 in Hamburg, lebt seit 1995 in Berlin. Er ist Lyriker, Übersetzer englischsprachiger Lyrik (unter anderem von Charles Simic, James Tate, Simon Armitage, Matthew Sweeney und Robin Robertson) sowie Essayist und war bis 2003 Mitherausgeber der internationalen Literaturschachtel „Die Aussenseite des Elementes“.

 

Sein erster Gedichtband „Probebohrung im Himmel“ erschien 2001, gefolgt von „Guerickes Sperling“ (2004), „Achtzehn Pasteten“ (2007) und „Australien“ (2010) sowie der Essaysammlung „Die Sandale des Propheten. Beiläufige Prosa“ (2011). Im Hanser Berlin Verlag wurden zuletzt die Gedichtbände „Die Eulenhasser in den Hallenhäusern. Drei Verborgene“ (2012), „Regentonnenvariationen“ (2014) sowie „Selbstporträt mit Bienenschwarm. Ausgewählte Gedichte 2001-2015“ (2016) publiziert, dazu der Essayband „Der verschlossene Raum. Beiläufige Prosa“ (2017). Zusammen mit Björn Kuhligk publizierte er die Anthologien „Lyrik von Jetzt. 74 Stimmen“ (DuMont Verlag, Köln 2003) und „Lyrik von Jetzt zwei. 50 Stimmen“ (Berlin Verlag, Berlin 2008).

 

Für seine Gedichte, die für Auswahlbände, Zeitschriften und Anthologien in über dreißig Sprachen übersetzt wurden, erhielt er unter anderem den Preis der Leipziger Buchmesse (2015) und den Georg-Büchner-Preis (2017).

 

Jan Wagner ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, der Freien Akademie der Künste in Hamburg sowie des P.E.N.-Zentrums Deutschland.